Was zählt zum Eigenkapital?
Je nach Bank und Prüfung können zum Beispiel Bankguthaben, Tagesgeld, Wertpapiere oder nachweisbare Eigenleistungen berücksichtigt werden. Nicht jeder Vermögenswert ist sofort verfügbar oder wird von jeder Bank gleich bewertet.
Beispiel mit Kaufnebenkosten in Niedersachsen
Sie planen eine Eigentumswohnung für 320.000 €. Die niedersächsische Grunderwerbsteuer von grundsätzlich 5 % entspräche im einfachen Rechenbeispiel 16.000 €. Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler kommen hinzu. Bei 60.000 € frei verfügbaren Mitteln sind die gesamten 60.000 € deshalb nicht automatisch als Anzahlung auf den Kaufpreis nutzbar.
Nicht das gesamte Ersparte einplanen
Hausgeld, mögliche Sonderumlagen, Umzug und Reparaturen können zusätzliche Ausgaben verursachen. Beim Haus im Umland sind außerdem Instandhaltung, Energiekosten und Wege einzukalkulieren. Eine bewusst eingeplante Rücklage kann wichtiger sein, als die rechnerische Monatsrate maximal zu senken.
Welche Fragen stellt ein sinnvoller Vergleich?
- Wie hoch sind alle einmaligen Erwerbskosten einschließlich gegebenenfalls anfallender Maklergebühren?
- Welche Rücklagen sollen nach dem Kauf verbleiben?
- Wie verändert unterschiedliches Eigenkapital Sollzins und Monatsrate im konkreten Bankangebot?
- Welcher Finanzierungsrahmen passt auch bei ungeplanten Ausgaben?
Weiterlesen: Kaufnebenkosten in Niedersachsen und Wohnung oder Haus – was passt besser?.

