Was ist eine Annuität?
Bei einem klassischen Annuitätendarlehen bleibt die vertraglich vereinbarte Monatsrate während der Zinsbindung normalerweise gleich. Innerhalb dieser Rate sinkt mit zunehmender Rückzahlung typischerweise der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil steigt.
Beispielrechnung mit klaren Annahmen
Bei 300.000 € Darlehen, 3,5 % jährlichem Sollzins und 2,0 % anfänglicher Tilgung ergibt sich vereinfacht folgende anfängliche Monatsrate:
300.000 € × (3,5 % + 2,0 %) ÷ 12 = 1.375 € pro Monat.
Dies ist ein mathematisches Rechenbeispiel und ausdrücklich kein aktuell erhältliches Bankangebot. Effektivzins, Nebenkosten, Vertragsdetails und die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung werden dabei nicht berücksichtigt.
Wann hilft ein Tilgungssatzwechsel?
Ein vertraglich erlaubter Tilgungssatzwechsel kann helfen, die Rate an neue Lebenssituationen anzupassen. Ob und wie oft ein Wechsel zulässig ist, welche Grenzen gelten und ob Gebühren anfallen, hängt vom konkreten Darlehensvertrag ab. Mehr Tilgung verringert die Restschuld schneller, erhöht aber zunächst die monatliche Belastung.
Diese Vertragsdetails beeinflussen Ihre Flexibilität
- Wie viele kostenlose Tilgungssatzwechsel sind vereinbart?
- Kann die Rate nach einer Einkommensänderung reduziert werden?
- Welche Sondertilgung ist vertraglich erlaubt?
- Wie hoch ist die voraussichtliche Restschuld bei Ende der Zinsbindung?
Wenn Sie verschiedene Tilgungsmodelle vergleichen möchten, können Sie eine kostenlose Finanzierungsanfrage stellen.

